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Erdwissenschaften sind bis heute in der Schweiz leider immer noch kein Mittelschulfach. Dies ist eigentlich sehr erstaunlich, beziehen wir doch den grössten Teil unserer Rohstoffe aus dem Boden. Mehr Kenntnis darüber täte manchen Managern und Verantwortlichen in Behörden mehr als gut. Erdöl besteht aus den Überresten von Meeresplankton. Heute weiss man auch, dass in Gesteinen nicht nur Abdrücke und Überreste toter Tiere (Fossilien) vorkommen, sondern bis in grosse Tiefen auch lebende Mikro-Organismen angetroffen werden können. Dieser Umstand lässt Leben ausserhalb der Erde, z.B. auf dem Mars nach wie vor nicht unwahrscheinlich erscheinen, solange nicht das Gegenteil erwiesen ist. Die grösseren Fossilreste erschliessen sich auch dem Laien und sind daher besonders interessant. |
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Die fossilen Pflanzen und Tiere „erzählen“ von vergangenen Lebensformen und Ökosystemen und ihrer Entwicklung. Alles ist im Fluss, langfristige Stabilität gibt es nicht, Altes macht immer wieder Neuem Platz.
Die Erdschichten mit Fossilnachweisen höher organisierter Lebewesen werden in drei Abschnitte unterteilt:
Erdaltertum (550 bis 250 Millionen Jahe vor heute)
Zeit der Dreilappkrebse (Trilobiten), Nautiliden, Panzerfische, Lurche, Farne, Bärlapp und Schachtelhalmgewächse
Erdmittelalter (250 bis 65 Millionen Jahre vor heute)
Zeit der Ammoniten, Dinosaurier, Nadelbaumgewächse.
Erdneuzeit (65 Millionen Jahre bis heute)
Zeit der Muscheln und Schnecken, Säugetiere, Blütenpflanzen.
Die nachfolgenden Seiten sind den Fossilresten der jüngeren Erdneuzeit gewidmet.
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Bilder: (o.l.): Plateosaurus, Obertrias (Rekonstruktion),
(u): Belemnit, Unterjura

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